Sarah Jacobs berichtet aus Illinois / USA
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Im August ging es endlich los. Die fünf aufregendsten Monate meines Lebens standen vor der Tür.  Zuerst ging es für mich mit vielen anderen Austauschschülern von Team! nach New York, da wir an der 5-tägigen Rundreise teilgenommen haben. Ich war sofort überwältigt von Amerika und vor Allem New York City. Nach drei Tagen dort ging es dann für uns weiter nach Washington, wo wir zum Beispiel das Weiße Haus besichtigt haben. Am fünften Tag war es dann soweit und wir flogen von Washington aus zu unseren Gastfamilien. Ich kann jedem nur empfehlen die Rundreise mitzumachen, da man sich dadurch schon mal ein bisschen in Amerika einleben konnte, aber trotzdem die Möglichkeit hatte, sich mit anderen deutschen exchange students auszutauschen. Als ich dann nach einem relativ kurzen Flug in Chicago angekommen bin, hat mich meine Gastfamilie mit Welcome-Plakaten empfangen. Ich habe in Rockford, Illinois, das ist eine relativ kleine Stadt eine Stunde von Chicago entfernt, gewohnt. Am nächsten Tag hatte ich direkt schon meinen ersten Schultag in der Rockford Lutheran High School.  Dadurch, dass die Schule privat war, war diese auch relativ klein und deswegen zum Glück auch ziemlich übersichtlich. Ich habe mich in der Schule sofort sehr gut aufgenommen gefühlt und die anderen Schüler waren auch super hilfsbereit, also musste ich bei Problemen bei der Raumfindung oder so nie zögern irgendwen zu fragen. Direkt in der zweiten Woche meines Aufenthaltes fand das erste große football game an meiner Schule statt. Die Stimmung bei diesen games kann man gar nicht beschreiben, man muss es selbst erleben! Dank meiner Gastfamilie habe ich mich auch sofort sehr wohl gefühlt. Ich hatte zwei Gastschwestern, die eine war genauso alt wie ich und war sogar bei mir in der Klasse und die andere ging schon aufs College. Im Oktober war dann bei mir auf der Schule Homecoming. Der Ball und auch die ganzen Vorbereitungen vorher haben unglaublich viel Spaß gemacht. Obwohl es in Illinois im Winter ziemlich kalt war, war ich froh, dass ich zu der Jahreszeit da war. Denn Thanksgiving (was ich mit meiner Gastfamilie in Colorado verbracht habe) und Weihnachten hätte ich um keinen Preis verpassen wollen. Da ich in den Weihnachtsferien mit meiner host family noch in Florida war, konnte ich da auch ein bisschen Sonne tanken. Da ich ja relativ nah an Chicago gewohnt habe bin ich dort auch öfters mit meiner Familie hingefahren. Wir haben sogar ein Mal ein Spiel der Chicago Bulls besucht, that was so much fun, wie man in Amerika sagen würde. Im Februar ging es dann für mich nach einem tränenreichen Abschied zurück nach Deutschland. Ich kann allen, die darüber nachdenken ein Austauschjahr zu machen nur eins sagen: Traut euch! Ihr werdet so viel erleben und auch so viel lernen. Ich habe die Entscheidung nach Amerika zu gehen bisher keine Sekunde bereut und werde das auch nie tun. Ich hatte eine unvergessliche Zeit mit tollen Leuten und vor Allem unglaublichen Erfahrungen, die mir keiner mehr nehmen kann.  

 

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