Winnipeg: Madlen Kübeck berichtet von der Oak Park High School - Winnipeg, Pembina Trails (Manitoba / Kanada)
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Noch immer erinnere ich mich gerne an meine Zeit auf dem fernen Kontinent: an die gemeinsamen Unternehmungen mit den Internatinal - Students, an Kinobesuche mit meinen Freunden, die Shoppingtouren in Polo Park (mall), an das Eislaufen mit meinem kleinen Bruder, an das Autorennen mit meinem Gastvater,  an die vielen Barbecue/ Marshmallow - Abende, an den Geschmack des wohl bekanntesten Getränkes in der gesamten Stadt ... SLURPEES (yummy ... you have to try it!), an Tim Hortons Ice Cap, an meinen gigantischen icecream cake, an die Familienausflüge nach North Dakota und Ontario, an die große Farm von Granny und Papa, an die Präsidentenwahl in der Schule, an die Grad

Hallo, ich heiße Madlen und habe für zwei Monate in der kanadischen Stadt Winnipeg in Manitoba gelebt. Auch wenn das vielleicht kitschig klingt, aber diese Zeit hat mich verändert. Durch den Auslandsaufenthalt haben sich nicht nur meine sprachlichen Fähigkeiten verbessert, sondern auch meine Sozialkompetenzen. Mir fällt es nun viel leichter, einfach auf Leute zuzugehen, ich bin offener und selbstbewusster geworden. Diese neuen Eigenschaften habe ich nicht zuletzt meiner lieben Gastfamilie, meinen kanadischen sowie internationalen Freunden und den Lehrern der Oak Park High School zu verdanken, die mich bei allem mächtig unterstützt haben. Aber erst einmal alles der Reihe nach ...

Am 1. Mai 2010 begann also mein größtes Abenteuer. Auch wenn ich nicht an dem Vorbereitungstreffen von team! teilgenommen hatte, da ich mich etwas später entschloss, die Reise anzutreten, wurde ich jedoch umfassend über alles, was ich verpasst hatte, informiert. Nachdem ich und mein Gepäck heil in Kanada ankamen, ich meine Familie begrüßt hatte und endlich in meinem neuen Zuhause war, fiel mir erst mal ein riesiger Stein vom Herzen. Zu meiner Gastfamilie gehörten meine Gastmutter, mein Gastvater sowie mein Gastbruder Alex (6) und meine Gastschwester (18) aus Brasilien. Ich hatte mein eigenes Zimmer und super liebe Cousinen, Cousins, Tanten und Onkel, die uns oft besuchten. Ein großer Swimmingpool im back yard sorgte für Abkühlung und viel Spaß. Am liebsten war ich bei den Fußballspielen meines kleinen Bruders, von dem mir der Abschied auch wahnsinnig schwerfiel.

Zu meiner Schule, der Oak Park High, waren es nur 10 Minuten Fußweg. Ein Traum! Die High School ist groß, viel größer als meine Schule hier in Deutschland. Jeden Tag sah man neue Gesichter. Mir wurden fünf periods vorgegeben, die aber auf Anfrage tauschbar waren. Der Unterricht  an der Oak Park High begann um 8:30 a.m. und endete um 3:30 p.m. Eine Stunde (period) ging 68 Minuten, zwischendurch gab es 5-Minuten-Pausen und eine Lunchpause (1 h). Auch wenn man jeden Tag dieselben Fächer in der gleichen Reihenfolge hat ... langweilig wird's  nie! Zu meinen Lieblingsfächern in dieser school zählten Independent Film Production und PE (Sport). In unserer Filmklasse haben 18 Kanadier, eine Italienerin, unser Lehrer und ich an einem Gruselfilm gearbeitet und glaubt mir, der Spaß kam definitiv nicht zu kurz: abwechslungsreiche Drehtage, 12 leere Pizzakartons an einem Abend, gruseliges Make-up, Unmengen von Slurpees, Computerarbeit (sound, editing); ein Krankenhaus als Drehort ... und Freunde fürs Leben! Auch in Sport konnte man sich ausprobieren. Baseball, soccer, Badminton und Co. standen auf der Tagesordnung... begleitet mit der neusten Musik und Unmengen an Field Trips mit den quietschgelben Schulbussen. Alles in allem kann man sagen, dass die verschiedenen Interessen der Schüler in dieser Schule super gefördert werden. Auch das Lehrer - Schüler - Verhältnis basierte auf einer freundschaftlichen Grundlage. Ein kleiner Tipp für alle zukünftigen International - Students: Wählt auf jeden Fall ein Fach, welches von vielen Kanadiern besucht wird. Dazu zählen z.B. Drama, World Issues, Film Prod., Band, PE, Cooking...  Und geht auf die Kanadier zu. Scheut euch nicht davor, classmates anzusprechen und sie beispielsweise ins  Kino oder zu euch nach Hause einzuladen. Überwindet die anfängliche Schüchternheit ... und wer weiß, vielleicht findet auch ihr so Freunde fürs Leben! Sollte es mal nicht so mit den Kanadiern klappen - keine Angst, denn ihr werdet nicht die einzigen Fremden auf eurer neuen Schule sein ... und internationals halten sowieso immer zusammen!

Noch immer erinnere ich mich gerne an meine Zeit auf dem fernen Kontinent: an die gemeinsamen Unternehmungen mit den Internatinal - Students, an Kinobesuche mit meinen Freunden, die Shoppingtouren in Polo Park (mall), an das Eislaufen mit meinem kleinen Bruder, an das Autorennen mit meinem Gastvater, uation meiner classmates, an das Straßenfest, an das tolle Baseballgame der Goldeyes, an den Zoobesuch... aber  vor allem an meine großartige Gastfamilie und an meine neuen Freunde, zu denen ich immer noch Kontakt habe.
 

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