So, endlich und unverhoffter Weise ging es für mich also dann doch noch los! Mein ‚Amercian Dream’ sollte doch erfüllt werden! Ich war eine von den Schülern die soo lange schon auf die Platzierung gewartet haben, sich schon fast wieder dagegen entschieden haben und dann urplötzlich doch noch eine Gastfamilie bekommen haben. Und ich muss sagen, ich habe keine Sekunde bereut, dass ich auch so spät noch geflogen bin. Ich flog dann also meiner ‚neuen Heimat’ in Illinois ganz allein und relativ gelassen entgegen, jedoch verflog dieses Gefühl sehr schnell als ich dann endlich in Chicago landete: Ich war in Amerika! Noch ein Flug und ich würde meine Gastfamilie endlich sehen. Und ich war dann auch die jenige welche, die sie zuerst entdeckt hat… Auch im Erinnern scheint mir noch einmal alles soo aufregend, mein Gastvati Rick, Gastmutti Judy und „Gast-Gastschwester“ Anastasia aus Russland zum ersten Mal begegnet zu sein. Daraus wurde dann eine sehr nette, eigene kleine, drei-nationale Familie. Meine Gasteltern hatten deren einziges Kind vor fünf Jahren in einem Autounfall, im Alter von 19 Jahren, verloren. Beide 50 Jahre alt und gesundheitlich, zuerst nur Judy und später auch Rick, angeschlagen. Wir wurden in Ihrem Heim aufgenommen wie die eigenen Kinder und hatten ein wirklich sehr schönes Jahr. An Weihnachten türmte sich ein Geschenkeberg unter dem Baum, alles von unseren Gasteltern für uns, ich brauch ja nicht erwähnen, dass auch wir Ihnen Geschenke gegeben haben. Zum Geburtstag, feiern, Freunde und Geschenke, und auch einfach bloß so haben Judy oder Rick uns etwas Kleines mitgebracht. Ich will damit nicht sagen, dass sie wohlhabend waren, nein, eher recht durchschnittlich, sondern wie sehr sie uns happy machen wollten. Wir hatten auch sehr großes Glück: Judy hat bei ihrer Weihnachtsfeier auf der Arbeit den Hauptpreis gewonnen – eine Woche Florida im Traumhaus! Also, Springbreak haben wir alle am Pool oder Privatstrand verbracht. Johnston-City ist ein kleines Städtchen im Süden von Illinois, nur ein paar Stunden von Kentucky, Missouri oder Indiana entfernt, die wir auch öfters für Ausflüge oder Shopping-Touren zurückgelegt haben. Wir sind auf die örtliche High School gegangen, mit ca. 300 Schülern kann man das nicht gerade groß nennen, dafür aber klein und fein. Natürlich ist so eine amerikanische Schule eine Geschichte für sich. Sehr Sport-bezogen, mit sehr viel School Spirit und vielen verrückten Festen und Tanzveranstaltung, wie zum Beispiel Halloween, Homecoming und Prom. Diese drei Gelegenheiten sind auch sehr beliebt und spaßig, so gut wie jeder geht hin und hat Spass mit Freunden. In Amerika ist das natürlich anti-alkoholisch, und falls jemand jetzt denkt langweilig, der hat sich schwer getäuscht. Diese Kids haben es nicht nötig, sie haben jede Menge Ahnung von feiern. Homecoming und Prom ist natürlich ein Traum für alle Mädels, sehr schicke und elegante Kleider aller Art werden getragen, und die Jungs lassen sich auch sehen mit ihren schicken Anzügen. Natürlich ist jede dieser Veranstaltungen freiwillig und kein „Muss“. Dadurch, dass mein Gastvater schon sehr lange bowlt, sind wir auch in eine wöchentliche Bowling-Liga gekommen und haben auch manchmal am Wochenende gebowlt. Zum Ende hin bin ich immer besser geworden und habe auch manchmal Geld gewonnen. Aber auch so hat es riesigen Spaß gemacht. Auch die Honda meines Gastvaters war riesiger Spaß, und wenn ich dann mit dem Bike von der Schule abgeholt wurde… Naja, dass könnt ihr euch wahrscheinlich vorstellen! Oh, ich könnte jetzt wohl noch einen ganzen Roman über mein fantastisches Jahr schreiben, es gibt noch so viel zu sagen und zu beschreiben. Aber eines muss ich jetzt doch noch sagen: Ich habe es keine Sekunde bereut!
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Hier finden Sie interessante Erfahrungsberichte zum Thema So, endlich und unverhoffter Weise ging es für mich also dann doch noch los! Mein ‚Amercian Dream’ sollte doch erfüllt werden! Ich war eine von den Schülern die soo lange schon auf die Platzierung gewartet haben, sich schon fast wieder dagegen entschieden haben und dann urplötzlich doch noch eine Gastfamilie bekommen haben. Und ich muss sagen, ich habe keine Sekunde bereut, dass ich auch so spät noch geflogen bin. Ich flog dann also meiner ‚neuen Heimat’ in Illinois ganz allein und relativ gelassen entgegen, jedoch verflog dieses Gefühl sehr schnell als ich dann endlich in Chicago landete: Ich war in Amerika! Noch ein Flug und ich würde meine Gastfamilie endlich sehen. Und ich war dann auch die jenige welche, die sie zuerst entdeckt hat… Auch im Erinnern scheint mir noch einmal alles soo aufregend, mein Gastvati Rick, Gastmutti Judy und „Gast-Gastschwester“ Anastasia aus Russland zum ersten Mal begegnet zu sein. Daraus wurde dann eine sehr nette, eigene kleine, drei-nationale Familie. Meine Gasteltern hatten deren einziges Kind vor fünf Jahren in einem Autounfall, im Alter von 19 Jahren, verloren. Beide 50 Jahre alt und gesundheitlich, zuerst nur Judy und später auch Rick, angeschlagen. Wir wurden in Ihrem Heim aufgenommen wie die eigenen Kinder und hatten ein wirklich sehr schönes Jahr. An Weihnachten türmte sich ein Geschenkeberg unter dem Baum, alles von unseren Gasteltern für uns, ich brauch ja nicht erwähnen, dass auch wir Ihnen Geschenke gegeben haben. Zum Geburtstag, feiern, Freunde und Geschenke, und auch einfach bloß so haben Judy oder Rick uns etwas Kleines mitgebracht. Ich will damit nicht sagen, dass sie wohlhabend waren, nein, eher recht durchschnittlich, sondern wie sehr sie uns happy machen wollten. Wir hatten auch sehr großes Glück: Judy hat bei ihrer Weihnachtsfeier auf der Arbeit den Hauptpreis gewonnen – eine Woche Florida im Traumhaus! Also, Springbreak haben wir alle am Pool oder Privatstrand verbracht. Johnston-City ist ein kleines Städtchen im Süden von Illinois, nur ein paar Stunden von Kentucky, Missouri oder Indiana entfernt, die wir auch öfters für Ausflüge oder Shopping-Touren zurückgelegt haben. Wir sind auf die örtliche High School gegangen, mit ca. 300 Schülern kann man das nicht gerade groß nennen, dafür aber klein und fein. Natürlich ist so eine amerikanische Schule eine Geschichte für sich. Sehr Sport-bezogen, mit sehr viel School Spirit und vielen verrückten Festen und Tanzveranstaltung, wie zum Beispiel Halloween, Homecoming und Prom. Diese drei Gelegenheiten sind auch sehr beliebt und spaßig, so gut wie jeder geht hin und hat Spass mit Freunden. In Amerika ist das natürlich anti-alkoholisch, und falls jemand jetzt denkt langweilig, der hat sich schwer getäuscht. Diese Kids haben es nicht nötig, sie haben jede Menge Ahnung von feiern. Homecoming und Prom ist natürlich ein Traum für alle Mädels, sehr schicke und elegante Kleider aller Art werden getragen, und die Jungs lassen sich auch sehen mit ihren schicken Anzügen. Natürlich ist jede dieser Veranstaltungen freiwillig und kein „Muss“. Dadurch, dass mein Gastvater schon sehr lange bowlt, sind wir auch in eine wöchentliche Bowling-Liga gekommen und haben auch manchmal am Wochenende gebowlt. Zum Ende hin bin ich immer besser geworden und habe auch manchmal Geld gewonnen. Aber auch so hat es riesigen Spaß gemacht. Auch die Honda meines Gastvaters war riesiger Spaß, und wenn ich dann mit dem Bike von der Schule abgeholt wurde… Naja, dass könnt ihr euch wahrscheinlich vorstellen! Oh, ich könnte jetzt wohl noch einen ganzen Roman über mein fantastisches Jahr schreiben, es gibt noch so viel zu sagen und zu beschreiben. Aber eines muss ich jetzt doch noch sagen: Ich habe es keine Sekunde bereut!